"Am 13.6.2008 ging für R.Kelly eine sechs Jahre währende Leidenszeit zu Ende.
Er wurde in allen Anklagepunkten von einer 12-köpfigen Jury vom Vorwurf der Herstellung von Kinderpornografie freigesprochen.
2002 , genau an dem Tag als R.Kelly vor einer Billion Menschen bei der Eröffnungsfeier der olympischen Winterspiele sang, wurde von einem Reporter der Chicago Sun Times ein Artikel veröffentlicht, in dem R.Kelly beschuldigt wurde, Sex mit einer Minderjährigen gehabt und dieses auf Video aufgenommen zu haben.
Dieses Video wäre dem Reporter anonym zugesandt worden. Allerdings meldete sich ausgerechnet Sparkle, die Frau, die R.Kelly mit dem Song "Be careful" zum Star gemacht und nach künstlerischen Differenzen von ihm aus seinem Plattenlabel gefeuert wurde, bei der Polizei und behauptete, die junge Frau in dem Video wäre ihre Nichte und zu dieser Zeit ca. 14 Jahre alt gewesen. Woher sie von dem Video und den polizeilichen Ermittlungen gegen R.Kelly wusste, konnte nie geklärt werden.
Nach vier Wochen Verhandlung und Anhörung von 27 verschiedenen Zeugen, nach eingehender Prüfung des qualitativ schlechten Videomaterials durch verschiedene Experten, kam die Jury nach 12-stündiger Beratung zu dem Schluss, dass R.Kelly zu Unrecht angeklagt wurde.
Weder das FBI noch andere Experten konnten den Mann zweifelsfrei als R.Kelly und die junge Frau als Sparkles Nichte Reshona identifizieren.
Das verwundert nicht, hatten doch eben jene Reshona und deren Eltern bereits 2003 unter Eid vor der Grand Jury in Chicago ausgesagt, das sie NICHT die Frau in diesem ominösen Video ist. Diese Aussagen wurden beim Prozess von anderen Familienmitgliedern bestätigt.
Die Zeugen der Anklage, Sparkle und eine Lisa van Allan, die behauptete ebenfalls bei Sexaufnahmen dabeigewesen zu sein, wurden durch die Vernehmung im Zeugenstand sehr schnell als rachsüchtige, geldgierige Lügnerinnen entlarvt. Lisa van Allan hatte versucht, R.Kelly zu erpressen und ihm bei einem Treffen eine Uhr im Wert von 20 000 Dollar gestohlen, für diese beiden Delikte wurden ihr allerdings von der Staatsanwaltschaft im Gegenzug für ihre Aussage gegen R.Kelly Straffreiheit gewährt.
Alles in allem stellte der Prozess klar, dass sämtliche Anschuldigungen gegen R.Kelly gegenstandslos waren und es, wie so oft im Leben eines Superstars um Geldgier, Rachsucht und Verleumdung, vor allem durch die Presse, ging, die im Laufe der vergangenen sechs Jahre immer wieder versucht hatte, R.Kelly als Kriminellen darzustellen, denn diese Schlagzeilen bringen eben sehr viel Geld.
Meine täglichen Berichte vom Prozess könnt ihr unter www.rap2soul.de nachlesen.
Die Prozessakten sind öffentlich zugänglich und auch das fragliche Video schwirrt sicher irgendwo im Netz rum, es kann sich also jeder selbst von der Absurdität der Anschuldigungen überzeugen.
R.Kelly selbst wird sicher demnächst selbst zu dieser ganzen Sache Stellung nehmen, ganz sicher wird er diese bösen Erfahrungen in seinen Liedern verarbeiten, freuen wir uns also auf sein nächstes Album."
Beate Dyballa










