iPhone 3GS geknackt & Vodafone verkauft iPhones

  • Iphone_min 07.07.2009 Lexy

    iPhone 3GS geknackt & Vodafone verkauft iPhones

    Wenn Apple ein neues iPhone herausbringt, ist für die Hacker-Gemeinde immer wieder spannend, wie lange es bis zum erfolgreichen "Jailbreak" dauern wird, also bis zu dem Zeitpunkt, da darauf auch nicht von Apple abgesegnete Software installiert werden kann. Für das iPhone 3GS steht jetzt fest: Es hat einen Monat gedauert. George Hotz, der schon das erste iPhone entsperrt hatte, veröffentlichte am Freitag sein entsprechendes Tool mit dem Namen purplera1n. Allerdings, so das Weblog Gizmodo, arbeite das Programm noch nicht völlig rund. Bei einigen Anwendern scheint es zu Problemen mit Sim-Karten und der Verbindungsherstellung gekommen zu sein.

    Für die übrigen aber ergibt sich nun auch für Apples neues Handy die Möglichkeit, das Gerät nach dem Entsperren mit Programmen beliebiger Anbieter auszurüsten. Allerdings funktionieren auch weiterhin nur Sim-Karten des Providers, bei dem das Gerät erworben wurde.

    Normalerweise hätte sich die Hacker-Truppe Dev Team wohl wie bisher schon selbst um das neue Smartphone aus Cupertino gekümmert, aber hier wollte man offensichtlich warten, bis Apple das iPhone-Betriebssystem auf die Version 3.1 aktualisiert. George Hotz aber hatte keine Lust, sich so lange zu gedulden. "So läuft das Spiel nicht", schreibt er in seinem Blog, " wir veröffentlichen etwas, Apple fixt es, wir finden neue Löcher."

     

    Vodafone verkauft iPhones

    Einen Weg, die für manchen Verbraucher lästige Exklusivbindung an einen bestimmten Mobilfunkanbieter zu umgehen, bietet Vodafone an. Wer keine Lust hat, hierzulande ein iPhone mit T-Mobile-Vertrag zu kaufen, das Mobiltelefon aber trotzdem in Deutschland benutzen möchte, kauft eben bei der Konkurrenz des Telekom-Konzerns. Das wird möglich, weil die Vodafone-Shops, in denen aus Italien importierte Geräte zu haben sein sollen, juristisch als selbständige Händler auftreten. Damit ist die Exklusivbindung Apples an T-Mobile formal nicht berührt. Man vertreibe die Geräte nicht selbst, sondern vermittle interessierte Kunden "an Partner, bei denen sie das iPhone erhalten", so ein Vodafone-Sprecher zur "Wirtschaftswoche".

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